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Skandinavische Sprachen

Der Begriff Skandinavien ist nicht ganz eindeutig. Geographisch gesehen umfasst Skandinavien lediglich die Staaten Norwegen und Schweden. In der Sprachwissenschaft versteht man unter Skandinavien bzw. den skandinavischen Sprachen den nordgermanischen Zweig der germanischen Sprachen, also das Schwedische, das Dänische, das Norwegische, das Isländische und das Färische.

Wir verwenden den Begriff Skandinavien in dem im deutschsprachigen Raum gebräuchlichsten Sinne: für uns gehören zu Skandinavien die fünf Staaten des Nordischen Rates, also Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden.
Dies deckt sich mit der in diesen Ländern gebräuchlicheren Bezeichnung "die Nordischen Länder"; diese Länder fühlen sich aufgrund vieler historischen, politischen und kulturellen Gemeinsamkeiten in einer besonderen Weise miteinander verbunden.

Alle diese Länder haben eine eigene Sprache, die jeweils die offizielle Sprache des Landes ist. In Finnland, wo ca. 6 % der Bevölkerung Schwedisch als Muttersprache spricht, ist das Schwedische die zweite offizielle Sprache.
In Norwegen existieren zwei Varianten der Schriftsprache: das "nynorsk" und das "bokmål". Auf den autonomen Gebieten Färöer-Inseln und Grönland ist das Färische respektive das Grönländische gleichberechtigt mit dem Dänischen.

Darüber hinaus ist den größten regionalen Minderheitsprachen ein Sonderstatus eingeräumt worden. Die Sprache (bzw. die wichtigsten Dialekte) des die nördlichsten Teile Norwegens, Schwedens und Finnlands besiedelnden Sami-Volkes ist als eine Regionalsprache anerkannt worden.

Als Minderheitsprachen anerkannt sind außerdem das Finnische, das Jiddische, das Torneådalfinnische und das Romani in Schweden.

Weiterführende Informationen zu den Sprachen Skandinaviens finden Sie unter Links.